Zwischen Beruf und Bobby-Car

Frauen sind berufstätig und im Job erfolgreich. Heute schließen mehr junge Frauen als Männer die Schule mit dem Abitur ab und absolvieren ein Hochschulstudium. Der Frauenanteil bei den Selbstständigen steigt stetig. Die Wirtschaft ist gezwungen, sich angesichts der demografischen Veränderung und des Fachkräftemangels auf die Bedürfnisse weiblicher Profis einzustellen.

Deutschland ist in punkto Spitzenmanagerinnen im europäischen Vergleich mit circa 11,9 % Frauen in Aufsichtsratspositionen und 3 % in Vorständen schlecht aufgestellt. Die ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern an der Spitze der Wirtschaft ist nicht nur ein Gebot der Gleichberechtigung, sondern spricht für eine zeitgemäße Unternehmensführung. Unternehmen mit mehr Frauen in Führung wirtschaften nachhaltiger und deutlich erfolgreicher. Gemischte Teams und soziale Vielfalt erhöhen den wirtschaftlichen Erfolg.

Viele europäische Länder wie Norwegen oder Frankreich setzen die gesetzliche Quote bereits um. Beide Länder streben bis 2017 in börsennotierten Unternehmen 40 % der Aufsichtsratsmandate für Frauen an.

Baden-Württemberg weist mit 68 % eine überdurchschnittliche Frauenerwerbstätigenquote auf. Leider arbeitet mehr als jede zweite Frau in – oft unfreiwillig kurzer – Teilzeit. Fast 70 % der Mini-Jobs werden von Frauen ausgeübt. Jede dritte Frau in Baden-Württemberg arbeitet im Niedriglohnbereich. Nur 3 % der berufstätigen Frauen arbeiten in einem zukunftsträchtigen, naturwissenschaftlich-technisch geprägten MINT-Beruf. Und selbst bei gleichen beruflichen Ausbildungsabschlüssen haben Frauen ein niedrigeres Nettoeinkommen als Männer.


Links:

www.girls-day.de

www.boys-day.de 

www.netzwerk-teilzeitausbildung-bw.de

www.equalpayday.de

http://www.perspektive-wiedereinstieg.de/Navigation/DE/startseite_node.html;jsessionid=80A6E36358F2F44E91E9E47F20E3789C

www.gruendung-bw.de

www.maedchen-in-ausbildung.de